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Neben den normalen Oberleitungsmasten aus Stahlprofilen gibt es noch einen prächtigen Oberleitungsmast: der Gotische Boog…und auch den kann man in Spur N nachbauen.

Zuerst mal ein paar Bilder von den Gotische Boog aus der Realität. Diese Oberleitungsportale kann man auf der Strecke Utrecht – Hilversum bei Maartensdijk sehen und wurden durch Ing. J.L.A. Cuperus schon 1938 entworfen. Letzendlich wurden sie durch Werninks Betonmaatschappij aus Leiden geliefert und der Betonspezialist der Nederlandse Spoorwegen ir. J van Zutphen war mit der Ausführung beauftragt.

Im Gegensatz zu den Oberleitungsmasten, welche aus Stahlprofilen hergestellt werden, sind die „Gotische Boog“ aus Beton hergestellt:

Bei Hogos Finest Hogos Finest / Projektdesign Holzhammer fanden wir einen sehr schönen, aus Holz gelaserten „Gotische Boog“ in Maßstab N, also Zeit für einen Test. Auf dem Bild vom Hersteller sieht es ja ganz nett aus, aber ist das auch so in der Wirklichkeit? Nach Bestellung vom „Gotische Boog“ bekommt man ein ganz einfaches Paket nach Hause. Inhalt: ein paar Brettchen (so meint man…) und eine kurze Bauanleitung:

In der Verpackung halten in den Brettchen gerade (!) noch die gelaserte Bogen. Super fein von der Detaillierung her. Sehr schön so ein Produkt aus Holz das erste mal live zu sehen:

Auch sind in der Verpackung noch 2 ovale Füße und auf den ersten Blick ein paar lose Holzstückchen???? Wenn man aber noch mal genau hinschaut, sind diese Stückchen die Aussparungen, die in den „Gotische Boog“ sind. Dies zeigt auch gleich die Qualität, die der Mast hat. Es ist alles so perfekt hergestellt, das diese Aussparungen schon von alleine raus fallen, aber die Masten selber noch sauber an 3 super kleine Punkte fest sitzen. Sehr schön! Der nächste Schritt ist die Masten aus der Umleistung zu trennen. Mit einem kleinen Messer trennt man den Mast ganz einfach an den 3 Punkten ab und er fällt einfach und sauber raus:

Manche Aussparungen in dem Mast sitzen GERADE noch drinnen und die kann man mit einen Kugelschreiber oder einem anderen Hilfsmittel einfach raus klopfen. Gewalt oder Druck braucht man nicht, alles lässt sich ganz einfach raus klopfen:

Keine 5 Minuten später hat man die 3 Teile (die später zusammen 1 Mast formen werden) schon ganz fertig. Schleifpapier, Feile o.ä. braucht man nicht, alles ist direkt fertig:

Wenn man genau auf das obenstehende Bild schaut, kann man sehen, das es 2 Sorten Masten sind. Der Mast links oben hat große „Ohren“, die 2 anderen haben kleine „Stäbchen“ an der Seite. Jetzt kann man die 3 Teile zusammen halten und zwar so, das der Mast mit den große Ohren zwischen den Masten mit den Stäbchen ist. Dies gibt später ein schönen 3D-Effekt an den Seiten:

Am einfachsten ist jetzt, die 3 Mastteile zusammen in 1 Fuß zu stecken. Dazu muss man erst den ovalen Fuß von dem Mittelteil befreien. Obwohl man es anfangs nicht glauben kann das das Mittelteil so rausfallen kann, ist es echt so! Ich hätte nie gedacht, das man das mit gelasertem Holz erreichen kann! Mit ein Haken o.ä. drückt man den Mittelteil einfach raus:

Stecke jetzt die 3 Mastteilen in den Fuß. Mit etwas Schleifpapier kann man die Unterseite etwas runder schleifen, damit sie etwas einfacher in die Füße passen. Hier braucht man ebenfalls überhaupt keine Gewalt anzuwenden:

Man braucht übrigens sonst kein Schleifpapier bei der Montage. Der nächste Schritt ist das verleimen der Teile. Dies kann mit normalen Holzleim gemacht werden, ich aber habe es mit billigen dünnflüssigen Sekundenkleber gemacht. Einfach voll laufen lassen mit Kleber (pass auf die Finger auf) und schon ist es fertig:

Sekundekleber Gel ist für diese Anwendung nicht geeignet! Benutze einfach den billigen „dünn wie Wasser Sekundenkleber“. Achtung… benutzte Sekundenkleber nur, wenn auch für  ausreichend Belüftung gesorgt ist und vorsichtig mit den Fingern! Während des kleben und anpressen habe ich eine Pinzette benutzt, um alles zusammen zu halten. Weil die aus Metall ist, kann man die leicht vom Portal ohne Beschädigung lösen. Ein paar Sekunden festhalten und alles ist so fest wie ein Haus:

Nach dem trocknen hat man einen schönen „Gotische Boog“ aus Holz in Spur N, der nächste Schritt ist das gestalten. Wie man sehen kann ist eine Nacharbeit mit Schleifpapier o.ä. nicht notwendig und in dem hier unten gezeigten Bild ist stecken noch keine 5 Minuten arbeit:

Der letzte Schritt ist den „Boog“ mit einer Spraydose Grau zu spritzen. Um alles 100% sauber zu gestalten, habe ich grauen Spritzspachtel benutzt. Eine Dose ist genau so teuer wie eine Dose graue Farbe, aber so hat man den „Boog“ auf Anhieb 100% sauber fertiggestellt:

Nach dem trocknen hat man einen schönen Mast, der stabil genug für die Modellbahn und  von den Details so schön ist, das es der „finishing touch“ auf der Modellanlage ist:

Um das ganze zu vollenden könnte man ein paar Sommerfeldt 405 Isolatoren montieren. Da der Mast aus Holz ist, kann man diese mit etwas Eisendraht an den richtigen Stellen so reinstecken:

Fazit: die Herstellung dieses Beitrags hat mehr als 4 Stunden gedauert, inkl. die Bilder machen und das Tippen vom Text. Die Herstellung des „Boog“ (ohne Trockenzeit) hat  keine 5 minuten gedauert und das Ergebnis….einfach SUPER! Ich habe nicht gewusst, das diese Qualität nur mit gelasertem Holz zu erreichen ist. Ja es kostest etwas (6,90 Euro exkl Versand), aber dafür hat man dan auch ein super Endprodukt in den Händen. Echt zu empfehlen und für Wiederhohlungen bereit. Gelasertes Holz….welch eine Erfindung!

Voor bestelinformatie van deze gotische bogen verwijzen wij u naar Hogos Finest

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