Figuren im Maßstab G anpassen.

Für unsere G-Spur-Anlage hatten wir an einem Tag der offenen Tür eines Modelleisenbahnvereins ein paar Figuren gekauft. Nun gab es ein „kleines“ Problem.

Unsere Modellbahn soll die Atmosphäre der ehemaligen DDR darstellen – also Ostdeutschland, mit Hammer und Sichel, begleitet von schrecklicher Musik, und das Ganze spielt in der fiktiven Stadt Ostleben.

Und wenn man sich die Figuren anschaut… Alles andere als ostdeutsch. Die Kleidung der Dame passt absolut nicht in die Epoche, der Bahnmitarbeiter ist auch nicht bei der Deutschen Reichsbahn beschäftigt – also mussten wir etwas ändern.

Wir haben der Dame ein FDJ-Hemd angezogen, einen roten Halsschal dazugegeben, einen passenden Rock aus Papiertaschentüchern gebastelt und andere Schuhe angezogen.

Dem Bahnsteigaufsichtsperson, im Volksmund auch „der Rotmützige“ genannt) haben wir die richtige Mütze aufgesetzt, eine Hose in passender Farbe gegeben, Schulterstücke hinzugefügt und noch ein paar weitere Details angepasst.

Mit all der Recherche (Welche Farben, welche Logos, welche Epauletten etc.) war es ein Arbeitstag, aber nun passen sie perfekt zu unserer Anlage. Oft sind es nicht die großen Dinge, die eine Anlage schön machen, sondern gerade die kleinen Details, die die gewünschte Atmosphäre erzeugen.

Als letzter Schritt werden wir sie morgen noch mit mattem Lack aus der Airbrush besprühen, und dann können wir mit einem nächsten kleinen Projekt weitermachen.

Ach ja, ganz ehrlich – solche kleinen Details in G-Spur zu gestalten, macht wirklich Spaß!

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